Um die Interessen der Belegschaften und ihrer Arbeitnehmervertretungen künftig effektiver wahren zu können, wollen sich Betriebs- und Personalräte sowie Mitarbeitervertretungen der Krankenhäuser im Emscher-Lippe-Bereich vernetzen. Da im Gesundheitswegen das Ziel der Vernetzung häufig nur ein Schlagwort ist, will das ELGF mehr Kooperationen im Bereich der Gesundheitsdienstleister organisieren.
Betriebsräte, Personalräte und Mitarbeitervertretungen bilden deshalb mit dem "ELGF" ein arbeitsorientiertes Netzwerk. Zur Arbeit im Netzwerk "ELGF" gehört, ggf. vorhandene gemeinsame Interessen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu bündeln und gegen Dritte durchzusetzen. Das "ELGF" will Sozialabbau in den Krankenhäusern nicht akzeptieren und mit intelligenteren Lösungen dagegen arbeiten. Es soll im Rahmen von Co-Management eigene Ideen einbringen, die sicherstellen, dass auch in Zukunft das Unternehmen Krankenhaus sozial verantwortlich Arbeitsplätze stellt und eine hochwertige Patientenversorgung vor Ort gewährleisten kann.
Das "ELGF" soll ein Verbund von Arbeitnehmervertretungen in der Region Emscher-Lippe sein, welches sich aus den 27 Krankenhäusern der Städte Bottrop, Gelsenkirchen und dem Kreis Recklinghausen zusammensetzt. Das "ELGF" wird getragen vom DGB Emscher-Lippe und ver.di Recklinghausen und betrifft ca. 12.000 Beschäftigte der Krankenhäuser in der Region
Das "ELGF" tritt vierteljährlich zusammen und gliedert sich in einen Kernbereich und einen erweiterten Teil der Tagesordnung. Der Kernbereich besteht nur aus Betriebsräten, Personalräten und Mitarbeitervertretungen. Hier sollen vertretungsrechtliche Informationen und betriebliche Probleme diskutiert werden. In dem erweiterten Teil sollen bei speziellen Themen auch Vertreter der "anderen Seite" (Geschäftsführungen, Verwaltungsleitungen, Direktoren, Krankenkassen und die örtliche Presse) zugegen sein.
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