Am 1. Mai tritt eine folgenreiche Änderung auf dem Arbeitsmarkt in Kraft: Die Arbeitnehmerfreizügigkeit wird auf die gesamte Europäische Union ausgeweitet. Der deutsche Arbeitsmarkt steht dann auch Arbeitnehmern aus Polen, Lettland, Litauen, Estland, Ungarn, Tschechien, Slowenien und der Slowakei offen. Bisher gelten für diese acht Staaten noch Beschränkungen.
DGB, IG BCE und AfA nehmen das zum Anlass, in einer Veranstaltung über die Folgen der Europäischen Union für die Emscher-Lippe-Region zu informieren und zu diskutieren. Sie findet am 11. April 2011 um 19:00 Uhr im SPD-Büro, Goetheplatz, in Gladbeck statt.
„Die Europäische Union bringt über die Emscher-Lippe-Region den Kohleausstieg und öffnet den Arbeitsmarkt trotz bereits hoher Arbeitslosigkeit. Gleichzeitig traut sie sich aber an so wichtige Fragen wie europäische Sicherheitsstandards für Atommeiler nicht heran. Wir wollen beleuchten, ob Europa gut oder schlecht für die Menschen im nördlichen Ruhrgebiet ist und wollen diskutieren, was an der EU besser sein könnte“, erläutert DGB-Vorsitzender Josef Hülsdünker, der bei der Veranstaltung über die Europäische Union referieren wird.
Die Veranstaltung ist öffentlich, Interessierte sind herzlich eingeladen.





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