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DGB: Auf die Frauen kommt es an

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Zum internationalen Frauentag am 8. März weist der DGB darauf hin, dass auch im Jahre 2009 noch immer keine echte Gleichstellung von Frauen in der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft erreicht sei.

„Frauen verdienen in Deutschland bis zu 23 Prozent weniger als Männer in vergleichbaren Berufen. Dieser Abstand ist gegenüber dem letzten Jahr sogar noch leicht angestiegen“ stellt Josef Hülsdünker, Vorsitzender der DGB Region Emscher-Lippe fest. Auch bei den Karrierechancen seien Frauen nach wie vor benachteiligt und die Probleme bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf beträfen ebenfalls überwiegend Frauen.

Um diese Missstände zu beseitigen, engagieren sich die Gewerkschaften an vielen Stellen, betont der DGB. So werde in Tarifverträgen grundsätzlich gleicher Lohn für gleiche Arbeit vereinbart. Bei den aktuellen Kampagnen des DGB zur Rentenversicherung und für einen gesetzlichen Mindestlohn bilden die Problemlagen der Frauen einen Schwerpunkt: „Uns geht es vor allem darum, die Parteien im Hinblick auf das Wahljahr 2009 nach ihren Konzepten bei der Frauenpolitik zu befragen. Schließlich kommt es auch bei den Wahlergebnissesn auf die Frauen an“ so Hülsdünker.

Am internationalen Frauentag besuchen die DGB Frauen Beschäftigte im Uniklinikum Bergmannsheil an ihrem Arbeitsplatz um sie über die aktuellen Themen der Gewerkschaftsfrauen zu informieren. Die Frauen der IG Bauen-Agrar-Umwelt laden für 11:00 Uhr zu einer Podiumsdiskussion über Arbeitsverhältnisse im Niedriglohnbereich ein in das Haus der IG Metall, Augustastr. 18 in Gelsenkirchen, an der unter anderen Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski teilnimmt.

 

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