Unser Ziel: Zuerst der Mensch!

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Home Aktuelles Pressemeldungen DGB: „Teurer Murks droht!“

DGB: „Teurer Murks droht!“

E-Mail Drucken

Viele Arbeitnehmer in der Emscher-Lippe Region sind richtig sauer. Nachdem der DGB bereits Ende letzten Jahres gegen steuerbesicherte „Bad Banks“ protestierte, droht jetzt die Bundesregierung mit deren Einführung auf Kosten der Arbeitnehmer und der kommunalen Haushalte.

 

Nachdem bereits veränderte Bilanzregeln die Möglichkeit eröffneten, Wertpapierverluste in der Gewinn- und Verlustrechnung verschwinden zu lassen und somit die Bilanz zu frisieren, sollen zukünftig „Giftpapiere“ in sogenannten Bad Banks entsorgt werden. Welche Papiere jedoch als toxisch eingestuft werden, entscheiden nach den Plänen der Bundesregierung weiterhin diejenigen, die mit ihnen gezockt haben. „Die Regierung scheint sich nicht zu trauen, Banken und ihre Aktionäre in die Schranken zu weisen und entsprechende Kontrollen einzuführen“, stellt DGB-Chef Hülsdünker fest.

 

Der DGB warnt davor, dass es nach den Plänen der Regierung möglich sein kann, dass trotz Nachhaftungspflicht der Aktionäre Dividenden an sie ausgeschüttet werden und die Bad Banks auf Verlusten sitzenbleiben, die dann vom Steuerzahler beglichen werden müssen. 

 

„Erst haben die Banken bewiesen, wie schnell man Geld und Vertrauen verzocken kann und jetzt versucht die Regierung es ebenfalls und setzt in einer Zukunftswette auf verantwortungsbewusste Banker, um den Steuerzahler heute zu entlasten. Geht sie schief, zahlen Arbeitnehmer erneut die Zeche“, empört sich Hülsdünker. „Für tausende von Arbeitnehmern mit gravierenden Einkommensverlusten durch Arbeitslosenngeld und Kurzarbeit ist das ein Schlag ins Gesicht“.
 

Rente mit 67

Foto: (c) Gisela Peter/ pixelio.deGelsenkirchener
ArbeitnehmerInnen
gegen Rente mit 67

 
PDF Unterschriftenliste (532kB)

Weitere Informationen

Presse-Service

Unsere Pressemitteilungen finden Sie auch bei

www.presse-service.de