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DGB fordert newPark

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10.000 neue Arbeitsplätze werden es vermutlich nicht, aber mehrere tausend Industriearbeitsplätze sollten schon im geplanten „newPark“ zwischen Datteln und Waltrop entstehen. Der DGB sieht jedenfalls in diesem Vorhaben einen wichtigen Schritt der Emscher-Lippe-Region, um der Deindustrialisierung entgegenzuwirken.

 

„Wir haben zwischen 1995 und 2007 37.800 Arbeitsplätze im gewerblich-technischen Bereich verloren. Infolge des Kohlerückzugs, der Aufgabe des NOKIA-Standortes und im Zusammenhang mit der Automobilkrise droht unsere Region weiter auszubluten. Deshalb fordern wir die Städte in der Region auf, die newPark-Initiative aktiv zu unterstützen. Dieser Industriepark muss jetzt kommen“, verlangt DGB-Chef Josef Hülsdünker. 

Dass sich etliche Kommunen finanziell an der Betreibergesellschaft des newPark beteiligen wollen, wird vom DGB begrüßt. Dies sei laut DGB ein vernünftiges und gutes Signal aus der Region. In diesem Zusammenhang macht der DGB auf das neue Gewerbegebiet „Borken-Reken-Heiden“ aufmerksam, wo großflächig und auf Kosten der Emscher-Lippe-Region Gewerbeflächen auf der grünen Wiese zu niedrigen Preisen und geringen Gewerbesteuerhebesätzen angeboten würden. „Die anderen um uns herum schlafen nicht und verschaffen sich mit einer Politik hart an der Grenze des politisch Erlaubten ihre Standortvorteile. Unser Handlungsdruck im Kampf um Arbeitsplätze ist um ein vielfaches höher als der im südlichen Münsterland. Deshalb müssen wir jetzt handeln, um den newPark zu realisieren.“, fordert DGB-Chef Josef Hülsdünker.

 

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