Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und der Beamtenbund (dbb tarifunion) rufen gemeinsam auf, am 27. Februar in Düsseldorf für eine akzeptable Tariferhöhung bei den Beschäftigten des Landes zu demonstrieren. Auch aus der Emscher-Lippe-Region werden sich Polizeibeamte, Lehrer, Feuerwehrleute, Finanzbeamte und andere Beschäftigte auf den Weg machen, um in der Landeshauptstadt ihrer Forderung nach 8% mehr Einkommen Nachdruck zu verleihen.
„Wir sind mit dem Angebot der Arbeitgeber nicht einverstanden. Es würde eine Tariferhöhung von nur 2,1% bedeuten und damit noch nicht einmal die gestiegenen Lebenshaltungskosten auffangen“, begründete DGB-Vorsitzender Josef Hülsdünker die landesweite Demonstration und ergänzte: „Wir wollen einen Abschluss, der mindestens so hoch ist wie für die Beschäftigten des Bundes und der Kommunen“. Es dürfe nicht angehen, dass die Angestellten und Beamten auf Landesebene weiterhin von der allgemeinen Preis- und Einkommensentwicklung abgeschnitten werden.
„Der Unmut der Kolleginnen und Kollegen richtet sich vor allem gegen Finanzminister Linssen“, weiß Hülsdünker zu berichten. Denn der sitze für die Arbeitgeber am Verhandlungstisch und sei deswegen entscheidend daran beteiligt, dass bisher kein akzeptables Angebot vorliege. „Wir erwarten, dass Finanzminister Linssen bei der vierten Verhandlungsrunde am kommenden Wochenende seine Blockade aufgibt und eine akzeptable Lösung für die Landesbeschäftigten unterstützt“.
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