Die Gewerkschaften in der Emscher-Lippe-Region lehnen den Atomstrom-Deal zwischen schwarz-gelber Bundesregierung und Atomstromkonzernen entschieden ab. In der einstimmig verabschiedeten Stellungnahme des DGB-Vorstandes weisen sie darauf hin, dass der beabsichtigte Atomstrom-Deal energiepolitisch rückschrittlich sei und den Stromkunden teuer zu stehen komme. Außerdem belaste der Atommüll die Menschheit auf unabsehbare Zeit, weil das Entsorgungsproblem für Atommüll nicht gelöst werden könne.
Vor allem kritisieren die Gewerkschaften, dass die von einer breiten Bevölkerungsmehrheit abgelehnten Atomkraftwerke trotz ihrer enormen Gefährdungspotentiale als Brückentechnologie anstelle der Kohleverstromung genutzt werden soll. „Wir teilen die Auffassung vieler Stadtwerke und alternativen Energieversorger, dass dieser Atomstrom-Deal den erneuerbaren Energien den Weg verstellt und wir bis Mitte des Jahrhunderts vom teuren Atomstrom abhängig bleiben. Parallel dazu, wird der Ausstieg aus der Kohlewirtschaft organisiert, der allein in unserer Region am Ende knapp 30.000 Vollerwerbsarbeitsplätze kosten wird. Wir werden alles daran setzen, dass die kohlepolitischen Versprechen eingehalten und dieser teure, technologisch rückschrittliche Atom-Deal wieder rückgängig gemacht wird“, erklärt der DGB-Regionsvorsitzender Josef Hülsdünker.
Stellungnahme downloaden
www.dgb-emscher-lippe.de/medien/dateien/dokumente/Anhang%20zu%20PM%2010-39.pdf (15.5 kB)
www.dgb-emscher-lippe.de/medien/dateien/dokumente/Anhang%20zu%20PM%2010-39.pdf (15.5 kB)| < Zurück | Weiter > |
|---|




