Neonazis sind eine Schande! So sieht es der DGB und verlangt neben dem Verbot der NPD mehr öffentliche Wachsamkeit um die Kreise der Neonazis im Internet und auf der Straße deutlich einzugrenzen.
Anlass für diese gewerkschaftlichen Forderungen ist der Antikriegstag 2010. Zum 71. Mal jährt sich der von den Nazis veranlasste Überfall auf Polen am 1. September 1939 und damit der Beginn des 2. Weltkrieges. „Die Zerstörung der Demokratie, Krieg und Massenvernichtung sind eine bleibende Warnung an alle Demokraten, frühzeitig und entschlossen alle Formen von Rassismus und Nazitum entschlossen zu bekämpfen. Es wird höchste Zeit, den Neonazis von heute im Lichte unserer Erfahrung entschieden entgegen zu treten“, fordert DGB Regionsvorsitzender Josef Hülsdünker.
In diesem Zusammenhang sieht der DGB auch die Äußerungen Thilo Sarrazins äußerst kritisch: „Bewusste Unschärfen seines Buches lassen sich rechtsradikal nutzen. Das darf man einem Bundesbanker in dieser Form nicht durchgehen lassen“, verlangt Hülsdünker. „Wir müssen auch die ideologischen „Zuschläger“ in Nadelstreifen in ihre Schranken weisen“, so Hülsdünker weiter.
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