Angesichts der aktuellen Diskussion zur Rente mit 67 innerhalb der SPD und darüber hinaus bekräftigt der DGB seine Forderung nach einer Rücknahme und der Wiedereinführung des Renteneintritts mit 65 Jahren.
„Wir freuen uns über die Erkenntnis innerhalb der SPD, dass die Rente mit 67 nicht zielführend war. Jedoch weisen die aktuellen Vorschläge zur Entschärfung bei Beibehaltung des Renteneintritts erst mit 67 noch erhebliche Schwächen auf“, stellt DGB-Vorsitzender Josef Hülsdünker fest. Da es kaum Arbeitsplätze für Ältere gebe und auch nicht erkennbar sei, dass sich das in Zukunft ändere, könne die einzige richtige Entscheidung sein, das Renteneintrittsalter ohne Bedingungen wieder auf 65 Jahre abzusenken.
„Ohne ausreichende Arbeitsplätze für Ältere, ist die Rente mit 67 nichts anderes als eine Rentenkürzung über die Abschläge. Vor dem Hintergrund der ohnehin schon ausgeprägten Altersarmut in der Emscher-Lippe-Region hätte das dramatische soziale Auswirkungen“, so Hülsdünker.
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