Der DGB begrüßt die Wahl von Hannelore Kraft zur Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen und verbindet damit die Hoffnung auf einen Neuanfang in der Landespolitik. „Es muss vieles anders und besser werden, damit NRW wieder zukunftsfähig wird“, erklärt DGB-Regionsvorsitzender Josef Hülsdünker. Die Gewerkschaften im nördlichen Revier erwarten von der neugewählten Ministerpräsidentin erhebliche Veränderungen in der Schul- und Hochschulpolitik, wie die Stärkung des Elternwillens bei der Schulwahl und die Abschaffung des „Sitzenbleibens“ von Schülern. Der DGB befürwortet auch die Planungen von Kraft für ein längeres gemeinsames Lernen, weil davon eine deutliche Verbesserung der Chancen sozial benachteiligter Kinder, von denen es im nördlichen Ruhrgebiet überdurchschnittlich viele gibt, ausgehe. Bei der Hochschulpolitik freuen sich die Gewerkschaften auf die versprochene Abschaffung der Studiengebühren und im Hinblick auf den Doppeljahrgang 2012/2013 auf die Ausweitung der Studienplätze.
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