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DGB entsetzt über CDU-Pläne für einen gestaffelten Zusatzbeitrag bei der Krankenversicherung

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- Rückkehr zu paritätisch finanzierten Krankenversicherung gefordert

 
Die DGB-Region Emscher-Lippe zeigt sich entsetzt über den Vorschlag der CDU einen gestaffelten Zusatzbeitrag bei der gesetzlichen Krankenversicherung einzuführen. Nach den CDU-Vorstellungen müssten Menschen mit mittlerem Einkommen zukünftig bis zu 93,75 Euro im Monat zusätzlich zum normalen Beitrag zahlen. Die Einnahmeprobleme der Krankenkassen ausschließlich den Versicherten aufbürden zu wollen, sei in höchstem Masse ungerecht, so der DGB.
 
Laut DGB hätten die CDU-Ideen gerade in der Emscher-Lippe-Region fatale Auswirkungen. „Die Kaufkraft der Menschen hier in der Region ist schon jetzt so schwach, dass Leerstände und Billig-Shops ausufern und der gewöhnliche Einzelhandel mehr und mehr eingeht. Wenn jetzt den Arbeitnehmern noch mehr Geld aus der Tasche gezogen wird, wird sich dieser Trend dramatisch fortsetzen“, erläutert DGB-Vorsitzender Josef Hülsdünker.
 
Statt ständig neue Ideen zu entwickeln, wie man die gesetzlich Krankenversicherten immer mehr belasten könne, sei es notwendig die Systemfehler der Finanzierung aus dem Gesundheitsfond zu beseitigen. „Der Fond ist so angelegt, dass aus ihm nur 95% der Kosten der Krankenkassen gedeckt werden. Die restlichen 5% sollen schon jetzt durch Zusatzbeiträge der Versicherten hereingeholt werden. Demgegenüber fordern die Gewerkschaften, die Kostendeckung auf 100% anzuheben und gleichzeitig auch die Beiträge wieder paritätisch zu finanzieren. Wenn die Arbeitgeber in gleichem Masse in die Beitragszahlungen eingebunden würden wie die Versicherten, wären keine Zusatzbeiträge oder sonstige Beitragserhöhungen erforderlich. Da müssen wir wieder hin“, so Hülsdünker.
 

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