Kranzniederlegungen in einigen Städten der Region. Zum Antikriegstag am 1. September 2009 ruft der DGB zum Gedenken an die Millionen Opfer des zweiten Weltkriegs auf, der vor 70 Jahren mit dem deutschen Überfall auf Polen begann.
DGB-Vorsitzender Josef Hülsdünker weist darauf hin, dass niemals vergessen werden dürfe, was damals geschah: „In Zeiten der Diktatur und des Kriegs hatten Freiheit, Demokratie und Gerechtigkeit keine Chance. Stattdessen herrschten Unterdrtückung, Verfolgung und Gewalt. Dass wir heute seit nunmehr 60 Jahren in einer freien und demokratischen Gesellschaft leben ist ein ungeheurer Glücksfall und ein riesiger gesellschaftlicher Erfolg. Dieses Glück muss bewahrt werden.“
Daher sei es wichtig, mit dem Antikriegstag die Erinnerung wachzuhalten. Zum Gedenken legt der DGB in einigen Städten der Region Kränze nieder.
Die Demokratie müsse aber auch gelebt werden. Deshalb ruft der DGB auf, sich an der Kommunalwahl am kommenden Sonntag zu beteiligen. „Wir müssen unsere demokratischen Rechte nutzen und verteidigen, damit sich so etwas wie vor 70 Jahren niemals wiederholen kann!“ mahnt Hülsdünker.
Termine:
Recklinghausen, 17:00 Uhr, Mahnmal Ecke Herzogswall, Westerholter Weg
Gelsenkirchen, 17:00 Uhr, Denkmal der neuen Synagoge
Castrop-Rauxel, 16:30 Uhr, Judengedenkstätte Leonardstraße
In Gladbeck findet um 17:00 Uhr am Europaplatz eine Mahnwache des Gladbecker Bündnis für Courage mit dem DGB statt.
Download:
Aufruf des DGB für Recklinghausen (93.5 kB)
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