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DGB warnt vor verfrühtem Optimismus: Das „dicke Ende“ der Krise kommt noch!

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Den Optimismus in der Wirtschaft wegen eines Quartalswachstums von 0,3 Prozent teilt der DGB Emscher-Lippe nicht. Angesichts des Wirtschaftseinbruchs um 6 Prozent seien Glücksgefühle nicht nachvollziehbar, weil das „dicke Ende“ der Krise erst noch komme.

Viele Betriebe werden nach Ansicht der Gewerkschaften die Anwendung der Kurzarbeit nicht mehr lange durchhalten. Der DGB rechnet mit zunehmenden Entlassungen im Herbst und deswegen mit einem starkem Rückgang der Binnenachfrage. „Konjunkturpakete, massenhafte Kurzarbeit und die Abwrackprämie halten die Krise zwar im Zaum. Man darf aber nicht übersehen, dass diese Maßnahmen nur von begrenzter Dauer und Wirksamkeit sind und die Krise nur eindämmen, aber nicht überwinden.“, warnt DGB Vorsitzender Josef Hülsdünker.

Laut DGB stützt gegenwärtig vor allem der Konsum die Wirtschaft. Breche er ein, wegen Arbeitslosigkeit und Lohnverlusten infolge von Kurzarbeit, werde die Kaufkraft schwinden. Das ist laut Hülsdünker zu erwarten.

„Wir wissen, dass das Konjunkturpaket II erst anläuft und seine volle Wirksamkeit noch nicht erreicht hat. Aber es zeichnet sich ab, dass in den begünstigten Unternehmen Arbeitsplätze zwar gesichert, aber nicht neu geschaffen werden. Deshalb verlangen wir eine Ausweitung der Schutzmechanismen für Arbeitsplätze“. Darum unterstützt der DGB Forderungen aus der Wissenschaft nach weiteren Beschäftigung sichernden Maßnahmen.

 

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